


Praktikumsplatz zu vergeben!
...weitere Infos
Painthorsehengst zu verkaufen. Die 3 weiteren Verkaufspferde wurden verkauft. Wir gratulieren den neuen Besitzern.
...ansehen
Zwei Einstellplätze zu vergeben! Aufgrund der Stallerweiterung können wir euch zwei weitere Einstellplätze in Vollpension anbieten!
Der erste Western Horse Trainer Contest auf der Circle L Ranch war ein voller Erfolg! Die ersten Videos stehen online.
...weitere Infos
Sternreitertreffen im Westernreitcentrum Lippe vom 17.-19.09.2010
...weitere Infos
Die ersten Videos vom Trainer-Contest sind online!
...ansehen
DAS INTERVIEW
Erich Busch über Lippes Westernszene
(Foto: Blickensdorf)
Den Partner im Blick: Die Araber-Stute
Curry wirkt im Arm von Cowboy Erich Busch ein wenig neugierig.
Bad Salzuflen. Während
Deutschlands beste Westernreiter bei den 15. German Open auf Titeljagd gehen, kümmert sich Erich Busch, lippischer Cowboy aus
dem Extertal,
im Individualisten und Freizeitsportler. LZ-Volontär André Blickensdorf
sprach mit dem
50-jährigen Pferdewirt über Lippes Westernreitszene.
? Seit wann reiten Sie?
Busch: Als ich fünf Jahre alt war, hat mich mein Opa als Pferde-
Flüsterer inspiriert.
Seitdem bin ich pausenlos dabei.
? Was ist Ihr persönliches Ziel bei den dritten Deutschen
Meisterschaften?
Busch: Ich möchte der Region Lippe zu einem neuen Profil als
Reitland verhelfen.
Es geht um die Harmonie mit den Pferden. Reiten mit Stil statt Prärie-
Punk.
Mit dem Thema Pferd und Gesundheit stehe ich in diesem Jahr alleine da.
Lippische
Trainer und Zuchtbetriebe, die 2005 vor Ort waren, haben mich diesmal
hängen lassen.
? Wie erklären Sie sich dieses Desinteresse?
Busch: Das kooperative Miteinander ist noch nicht optimal. Die
Reitszene hat viele
Individualisten, die betreut werden möchten. Da gilt es, ohne eigenen
Vorteil viel Zeit
zu investieren. Die German Open sind wieder sehr gelungen, mit sieben
Tagen aber zu lang.
Das ist ein Manko. Da fehlt vielen die Motivation.
? Ist das Interesse am Westernreiten im Lipperland aus Ihrer
Sicht gestiegen?
Busch: Definitiv. Es gibt vor allem ältere Neu- und
Wiedereinsteiger – ab 30 Jahren aufwärts.
Sie sind reine Freizeit-Sportler. Wir sind alle mit Bonanza
aufgewachsen, mögen die Vielfalt
unserer nicht allzu groß gewachsenen Pferde und die Variationen an
Satteln, die es in unserem
Sport gibt. Vier, fünf Trainerkollegen geben Unterricht. Ich mache
gerade die C-Lizenz.
?
Worin besteht der Unterschied zum herkömmlichen Vereinsleben?
Busch:
Westernreiten
ist Lebensart. Umgang und Spaß stehen im Mittelpunkt. Nach der Devise
lässig, aber nicht
nachlässig reiten und das lieber im Gelände als in Hallen.